Der Mythos Griechenland kristallisiert sich schon im römischen Reich heraus. Hier besonders in der Kaiserzeit; „…das Goldene Zeitalter Roms war also ein klassizistisches Zeitalter, eine Epoche der Bildung und Nachahmung.“ So versuchte Augustus Perikles, Vitruv Iktinos, Livius Thukydides und Vergil Homer zu kopieren. Gerade Augustus bezeichnete sich gerne als Philhellenen.

Ein Philhellene ist ein Freund der Griechen bzw. Griechenlands. Die erste schriftliche Erwähnung des Wortes Philhellene findet sich in der Antike bei Herodot, (Hdt,Hist. II.F/8.1); dort wird der Pharao Amasis II. als Philhellene bezeichnet. Der Terminus des Philhellenismus bekommt seine große Bedeutung aber erst im 19. Jahrhundert. Zu dieser wichtigen gesellschaftlichen, wie auch besonders politischen Bewegung in Europa hat vorrangig der Mythos von Griechenland beigetragen.

Griechenland und sein Mythos für Reisende soll nachfolgend seit dem Ende der Antike bis zum Ende des 19. Jahrhunderts dargestellt werden. Dazu dienen die Reiseschilderungen aus sieben Jahrhunderten; zusammengetragen in dem Buch „Land der Griechen“ von Max Wegner und dem Buch „Griechenland; Schilderungen deutscher Reisender“ von Ernst Reisinger.

Mythos Griechenland